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Ratgeber Parkinson

Informationen für Betroffene und Angehörige

Diagnose

Nach einer ausführlichen Anamnese wird der Arzt i. d. R. nach für Parkinson typischen Symptomen suchen. So kann z. B. das fehlende Mitschwingen eines Arms beim Laufen ein erster Hinweis auf ein Parkinson-Syndrom sein. Hinzu können später Muskelstarre (Rigor), Muskelzittern (Tremor), eine verlangsamte Bewegung (Bradykinese), Bewegungslosigkeit (Akinese) und eine Haltungsinstabilität kommen. Erst wenn neben der fortschreitenden Verlangsamung der Bewegungen bis hin zur Bewegungslosigkeit noch mindestens ein weiteres der genannten Symptome hinzukommt, spricht man von Parkinson. Zusätzlich kommt es zu einer verminderten Mimik (das sog. Maskengesicht), zu leisem und undeutlichem Sprechen, zu einem Nachlassen der Geschicklichkeit, zu einem schlurfenden Gangbild und zu einem aufgrund der eingeschränkten Schluckfunktion scheinbar vermehrten Speichelfluss. Aufgrund des Dopaminmangels kann es neben der Einschränkung der Motorik auch noch zu psychischen Veränderungen (Depressionen, Verfolgungswahn, Halluzinationen) kommen, die ebenfalls auf Parkinson hinweisen können.

L-Dopa-Test

Ein wichtiges Diagnoseverfahren ist der sog. L-Dopa-Test. L-Dopa ist eine Vorstufe von Dopamin und ein wichtiger Bestandteil der Behandlung von Parkinson. Bessern sich nach der Gabe von L-Dopa die Symptome um mindestens 30 %, so ist ein deutlicher Hinweis auf einen vorherigen Dopaminmangel und somit auf ein Parkinson-Syndrom gegeben.

Bildgebende Symptome

Bildgebende Verfahren wie die Magnetresonanztomographie (MRT) oder die Computertomographie (CT) können ggf. Veränderungen im Nervensystem aufzeigen. Speziellere Verfahren wie die sog. Einzelphotonen-Emissions-Tomographie (SPECT) oder die Positronen-Emissions-Tomographie (PET) können sogar Störungen innerhalb des Dopamin-Stoffwechsels sichtbar machen.

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